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Winterbiwak im Karwendel

Kurz nach dem Jahreswechsel musste mein neuer Mountain Hardwear Lamina Z Torch (-15°) Schlafsack getestet werden, bei einem Biwak über 2000hm und mit 360° Panoramablick. Samstag Abends mit der letzten Bergbahn um 16 Uhr hoch (Kommentar des Gondelführers unter Schulterzucken: „Lieber als erster Sterben als Zweiter werden“, als ich ihm von meinem Vorhaben erzählte) und oben die Gegend erkundet. Durchs Dammkar rüber zur Skiabfahrt, dort das magische Licht des Sonnenuntergangs fotografiert. Sobald die Sonne hinter den Bergen des Karwendelgebirges verschwunden war, fiel die Temperatur schnell auf ca. -9° Celsius. Zurück durch den Dammkartunnel, durch den Temperaturunterschied im Tunnel sind direkt meine Kameraobjektive beschlagen und eingeforen. Etwas windgeschützte Stelle für das Biwak gesucht schnell zum auftauen ins Zelt verkrochen. Dank einer Thermoskanne heißem Tee war die Nacht ganz angenehm – am nächsten morgen waren allerdings meine Schuhe so steifgefroren dass anziehen fast unmöglich war.
Ich fand den Sonnenaufgang fotografisch sehr angenehm, die Wärme half beim auftauen und gegen halb 9 bekommt man den ersten Kaffee oder Tee in der Bergstation.

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